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The Wandering Village
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The Wandering Village – Leben auf dem Rücken einer wundersamen Kreatur

Onbu ist ein friedfertiges Wesen und Spieler werden durch das Gamedesign von Stray Fawn Studio dazu angehalten, den Aufbau ihrer Siedlung so zu betreiben, dass auch das Tier etwas von der „Partnerschaft” hat.

The Wandering Village von Stray Fawn Studio baut auf einer kreativen Idee auf, damit sich Spieler auf eine Aufbausimulation der etwas anderen Art freuen können. Denn in The Wandering Village gründet eine Gruppe von Flüchtenden, die in einer vergifteten Welt leben, ein Settlement auf dem Rücken eines riesigen sechsbeinigen Tieres, das in etwa eine Mischung aus einem Brontosaurus und einem Drachen darstellt. Die Kolonie kann auf dem Rücken dieser Kreatur nur überleben, wenn die Spieler es schaffen, eine symbiotische Beziehung zu ihr aufzubauen.

Stray Fawn Studio, ein unabhängiges Entwicklerstudio aus der Schweiz, sind die Macher von Niche – a genetics survival game und Nimbatus – The Space Drone Constructor. Beide Spiele zeichneten sich durch ein hohes Maß an Spielfreiheit aus und durch die Idee, Leben bzw. Technik zu schaffen. In Nimbatus – The Space Drone Constructor konstruierten Spieler Drohnen und in Niche – a genetics survival game musste gar eine neue Spezies putziger Säugetiere durch genetische Simulation erschaffen werden.

The Wandering Village
Nahrung und Wasser sind die wichtigsten Grundlagen für deine Bewohner. Sorge dafür, dass es genug gibt.

Können Mensch und Tier eine fruchtbare Symbiose eingehen?

The Wandering Village baut offensichtlich auf diesen Ideen auf. In dem Simulationsspiel soll auf dem Rücken der Kreatur, die von den Überlebenden Onbu genannt wird, Leben gedeihen. Onbu ist zwar riesig, aber nicht unendlich. Deshalb müssen die Spieler anders als in vielen Aufbausimulationen mit begrenztem Platz auskommen. Bei der Erschaffung von Produktionsketten, dem Anbau von Feldern und dem Aufbau von Gebäuden für die Siedlung müssen also Prioritäten gesetzt werden. Noch einmal schwieriger wird die Lage dadurch, dass Onbu nicht auf der Stelle steht, sondern sich stetig bewegt, das kleine Dorf eben zu einem „Wandering Village” macht.

Der Clou dabei: Onbu durchstreift verschiedene Gebiete, die den Spielern und ihrer Siedlung mit je eigenen Gefahren das Leben schwer machen. Bereiche mit giftigen Sporen, magisch wirkenden, aber chaotischen Wetterlagen und angreifenden Parasiten sorgen für immer wieder lebensbedrohliche Situationen. Spieler müssen beim Aufbau des Dorfes also auch stets bedenken, welche Gefahren abgewehrt werden müssen. Ultimatives Ziel ist es, die Verbundenheit mit Onbu so weit zu stärken, dass die Spieler Einfluss darauf nehmen können, in welche Richtung sich die Kreatur bewegt, um irgendwann vielleicht eine gesündere Umgebung zu entdecken.

The Wandering Village
Wüsten sind langwierige Biome, die es zu überleben gilt. Mit genug Wasser und Beeren sind die sandigen Hügel für die Bewohner ein Kinderspiel. Doch wie sieht es mit Onbu aus?

Spieler müssen eine besondere Herausforderung meistern

Onbu ist ein friedfertiges Wesen und Spieler werden durch das Gamedesign von Stray Fawn Studio dazu angehalten, den Aufbau ihrer Siedlung so zu betreiben, dass auch das Tier etwas von der „Partnerschaft” hat. Dies wird durch farbenfrohe Grafik, die 3-D-Design und handgemachte 2-D-Animationen mixt, weiter unterstützt.

Das heißt aber nicht, dass nur in eine symbiotische Richtung gebaut und geschaffen werden kann. Spieler, die nur auf den Vorteil des Dorfes aus sind und lieber neue Technologien entwickeln, als über natürliches Zusammenleben zwischen Mensch und Kreatur nachzudenken, können Onbu und der angestrebten Symbiose schaden und die gesamte Siedlung dauerhaft in Gefahr bringen. Darin liegt die besondere Herausforderung von The Wandering Village.

The Wandering Village
Das Video zum Review findest du auf dem Spiele Check YouTube-Kanal. Mit einem Klick auf das Bild gelangst du direkt dort hin.

Das erwartet dich zukünftig in The Wandering Village

Die Early Access Version ist nun veröffentlicht wurden und Unbo tigert auf den Bildschirmen umher. Stray Fawn hat sich nicht auf dem guten Start ausgeruht und direkt weitere Features angekündigt. Wir dürfen uns also auf neue Biome freuen, zum Beispiel: Wasser und Ruinen. Es wird neue Orte und Ereignisse geben, sowie neue Gebäude und sogar zähmbare Vögel. Ein weiteres spannendes Feature werden fliegende Händler sein. Darüber hinaus wird es etliche Verbesserungen geben, wie zum Beispiel: Mehr Story-Inhalt, neue und verbesserte Onbu-Interaktionen, mehr Mechanik beim Städtebau, bessere Dorfbewohner-KI und besseres Balancing des Schwierigkeitsgrades.

The Wandering Village Tipps und Tricks

Fakt ist: Die bunte Welt trügt. The Wandering Village wird schnell zur Herausforderung. Hier einige Tipps, die euch beim Aufbau eures Dorfes hilfreich sein können:

  1. Ich bin kein Fan von Tutorials, aber in diesem Fall: Tu es!
  2. Gebäude, mit denen man mit Onbu interagieren kann sind von großer Wichtigkeit. Bau recht zeitig einen Unbo-Doktor und die Onbu-Küche.
  3. Kurze Wege, kurze Transportzeiten – Funktioniert in jedem Aufbauspiel.
  4. Nutze Beerenbüsche mit Hilfe von Beerenfarmen. Bau anfänglich auch dort.
  5. In der Wüste wird das Wasser knapp. Bau recht früh Wasserspeicher und Luftbrunnen.
  6. Beerenfarmen und Beerenmüsli, welches du in der Küche zubereitest, sind gute Ernährungslösungen für Wüstendurchquerungen.
  7. Nutzt zügig die Möglichkeit von Expeditionen. In den entlegenen Orten gibt es wichtige Rohstoffe zu sammeln.

Ich war mit meinem guten Freund und Lets Play Kollegen auf der Gamescom 2022 und haben gemeinsam den Stand von Stray Fawn besucht. Dort haben wir Tipps und Tricks rund um Unbo direkt von den Machern erhalten. Wenn du nun noch mehr Tipps suchst, dann darfst du gern auch den Beitrag vom KlabauterMannLP durchlesen.

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