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Oxygen First Breath
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Oxygen: First Breath Review – Tief durchatmen und anpacken

Lange Zeit lebten die Menschen in den Tag hinein und haben die Augen vor drohenden Gefahren verschlossen. Darum konnten auch nur die wenigsten ahnen, was für einer Katastrophe sich in Oxygen: First Breath unter der Erdkruste anbahnte.

Tote, neue Welt – In der Aufbausimulation Oxygen: First Breath vom Entwicklerstudio Turquoise Revival Games stehen die Spieler vor einer schier unmöglichen Aufgabe: sie müssen die vergiftete, lebensfeindliche Erde wieder in eine bewohnbare Heimat der Menschen vermitteln. Auch wenn es auswegslos scheint, ist ein Wiederaufbau in dem vom Publisher GrabTheGames veröffentlichten Spiel die einzige Hoffnung auf das Überleben der gesamten Menschheit.

Kahlschlag

Lange Zeit lebten die Menschen in den Tag hinein und haben die Augen vor drohenden Gefahren verschlossen. Darum konnten auch nur die wenigsten ahnen, was für einer Katastrophe sich in Oxygen: First Breath unter der Erdkruste anbahnte. Seismologen registrierten mit einem Mal an mehreren Stellen einen massiven Druckanstieg, bevor sich die sogenannten großen und eruptiven Bereiche auftaten. Riesige Erdspalten brachen überall auf dem Planeten auf und ließen kochend heiße Lava sowie giftige Gase entströmen, die zu einer globalen Katastrophe führte. Die Atmosphäre wurde giftiger und dünner und der überlebenswichtige Sauerstoff verringerte sich rapide schnell.

Quasi im letzten Moment konnten die Menschen noch ein Verfahren entwickeln, um den dringend benötigten Sauerstoff aus der Umwandlung von Wasser zu gewinnen. Dafür wurden aber Unmengen an Strom benötigt, die durch die Verbrennung von Kohle erzeugt wurden und somit ebenfalls zur Verschmutzung der Atmosphäre beitrugen.

Um dem drohenden Ende zu entkommen, müssen die Spieler neue Kolonien errichten und natürliche Verfahren finden, um Sauerstoff zu erzeugen und die Luft wieder zu reinigen.

Endzeit-Siedler

Oxygen: First Breath lässt sich am besten als eine Endzeit-Aufbausimulation beschreiben. In abgestorbenen Wüsten oder auf ewigen Eisplateaus müssen die Spieler neue Zivilisationen gründen und für das Überleben der wenigen verbliebenen Menschen sorgen. Der Kern jeder neuen Kolonie ist die sogenannte Sauerstoffzentrale, die die benötigte Luft zum Atmen herstellt. Fällt die Zentrale, sterben die Menschen!

Damit die Arbeiten der Sauerstoffzentrale nicht zum Erliegen kommen, werden Arbeiter benötigt, die wiederum unterschiedliche Bedürfnisse haben. Sie brauchen ganz klassisch ein Dach über dem Kopf, eine stetige Versorgung mit Nahrungsmitteln, Strom und Sicherheit vor drohenden Umweltkatastrophen.

Der Wechsel der Witterungen spielt eine wichtige Rolle in dem Spiel. Es gibt Phasen, in denen die Kolonisten gefahrenloser die Sicherheit ihres Zuhauses verlassen können, um nach Rohstoffen, Nahrung oder neuen Wasserquellen zu suchen. Wenn allerdings die tödlichen Winde aufziehen oder wenn die nächste Frost-Periode ansteht, sollten alle wieder in der Kolonie sein. In der Welt draußen können sie sonst nicht überleben!

Expansionsträume in Oxygen: First Breath

Auch wenn die Spieler zunächst nur eine kleine Zivilisation errichten und versorgen müssen, ist es das übergeordnete Ziel, den gesamten Planeten wieder so weit zu bevölkern, dass ein der Endzeit angepasstes Leben möglich ist. Dafür müssen die Spieler beispielsweise neue Sauerstoffzentralen errichten und versorgen, um so Stück für Stück die Herrschaft über den Planeten zurück zu erkämpfen.

Beim Vorstoßen in neue Gebiete kann es auch sein, dass die Spieler auf andere Überlebende treffen. Diese können sich den Kolonien anschließen, um neue Technologien zu erforschen oder um die Arbeiterschaft zu unterstützen. In Oxygen: First Breath ist ein Überleben nur möglich, wenn alle zusammenarbeiten, um die Atmosphäre der Erde vor dem endgültigen Absterben zu retten.

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