Outworlder ist eine zunächst verrückt anmutende Mixtur aus 2D-Abenteuer, Sandbox-Aufbauspiel und Science-Fiction. Bei näherem Hinschauen formen sich die Bestandteile jedoch zu einem interessanten Ganzen. Die Spieler legen mit ihrem Raumschiff auf einem fremden Planeten eine Bruchlandung hin. Um wieder zu den Sternen fliegen zu können, müssen alle auf dem Planeten verfügbaren Ressourcen verwendet werden. Klingt nach klassischem Aufbauspiel? Nicht ganz!

Zu den Sternen? Ja, aber erst einmal essen

Bevor an einer Rückkehr ins All gearbeitet werden kann, muss nämlich die erste Nacht überstanden werden. Umliegende Bäume liefern Holz, um eine kleine Hütte zu bauen und ein Feuer zu machen. Eine intensivere Erkundung der Umgebung zeigt: Die Natur gibt auch etwas zu essen her. Ein Blick unter die Oberfläche offenbart ein kleines Vorkommen an Eisenerz. Damit können Spieler eine Werkbank herstellen. Sie wird das Zentrum des Schaffens für die erste Spielzeit sein. So weit, so normal.

Bin ich hier etwa nicht alleine?

Dass sich Outworlder von einem klassischen Survival-Aufbauspiel unterscheidet, finden die Spieler heraus, wenn sie zum ersten Mal auf Nichtspielercharaktere (NPCs) treffen. Die Spieler sind nämlich nicht die einzigen Gestrandeten. Tatsächlich streifen sogar sehr viele NPCs in der Welt umher. Das Survival-Game verwandelt sich in eine Kollaborationssimulation. Neu gefundene Freunde können je nach ihren Fähigkeiten als Bauern, Techniker, Wachen oder Wissenschaftler eingesetzt werden.

Es dauert nicht lange, bis sich ganze Expeditionen aufmachen, den Planeten zu erforschen. Dank des auf Zusammenarbeit ausgerichteten Entwicklungssystems können die Spieler komplette Kolonien errichten und leiten. Bald werden Strom und Infrastruktur benötigt, um die rege Gesellschaft nicht nur am Leben zu erhalten, sondern zu technologischen Fortschritten zu bewegen.

Die Erkundung geht auch im Weltraum weiter

Hinter Outworlder steckt ein frisches Team mit dem Namen Igloosoft, das hier an seinem Erstlingswerk arbeitet. Wie die Spielerfigur wollen auch sie hoch hinaus. Denn ist das erste neue Raumschiff tatsächlich irgendwann gebaut, soll das Spiel noch lange nicht vorbei sein. Das Studio verspricht, die Spieler werden auch im All weiterspielen können. Sogar eine ganze Weltraumflotte, die andere Planeten erkundet, ist denkbar. Ein Multiplayer-Modus für bis zu 32 Spieler wurde ebenfalls angekündigt.