Last Farewell

Last Farewell – Zombies müssen draußen bleiben

»Das war ja klar: Die für den eigenen Schutz benötigten Ressourcen liegen leider nicht in den zugänglichen Schubladen des Rathauses für einen parat. Es gilt sie zu finden und aus jeder Menge Holzlatten und andere sperrigen Materialien jegliche Schwachstellen zu sichern und verlässlich gegen die sich ankündigenden Widersacher zu verschließen.«

Überleben ist alles – ein guter Grundsatz, den es in Last Farewell so lang wie möglich umzusetzen gilt. Wenn auf den Straßen das Grauen herrscht und sich nachts die Seelen der Einwohner holt – dann sollte man sich aber schleunigst verstecken. Ob die Entscheidung für das zentral gelegene Rathaus die beste Option war, wird sich aufgrund des Engagements und der Cleverness des Spielers erweisen.

Überlebenskampf im Schoss des hiesigen Rathauses

In diesem Survival-Coop-Game von Flat Tail Studios AB versucht der Spieler allein oder viel aufregender und komplexer im Team mit bis zu 3 weiteren Überlebenshungrigen sich und die Town Hall zu schützen. Am Tag stehen daher einige Upgrades und Verbesserungen an, um ausreichend Barrieren sowie Schutzmaßnahmen zu realisieren. Denn nachts – nun ja – nachts kommen die Gamer aufgrund anrennender Gefahren eher zum Schlottern und Sehnen nach der kommenden Morgendämmerung. Eine drohende Gefahr ließ den Spieler und bei entsprechender Wahl seine Mitspieler im Heiligtum der Stadt Zuflucht suchen: Das Rathaus stellt sich in Last Farewell jedoch nicht als die erhoffte, uneinnehmbare Festung heraus.

Und so müssen im Umfeld zwischen Mauern und Eingangsportal einige Hindernisse besorgt werden. In solchen Situationen hätte man doch gern auf den kommunalen Frühjahrsputz verzichtet und mehr Schrott vorrätig gehabt. Nach und nach erstreckt sich das Gameplay in der aufmerksamen Suche nach Ressourcen. Mittels dieser lässt sich erst die Verteidigung in Last Farewell optimieren und mit der Zeit auch verstärken. Dies wird bitter nötig sein, scheint nach jeder überlebten Nacht eine potenzierte Gegnerschaft nach des Gamers Leben zu trachten.

Eine stabile Verteidigungslinie mit allen Mitteln

Als Defensivstrategie schlechthin bietet sich die Blockade möglicher Pforten sowie Durchgänge an. Dafür bedarf es einiges an Vorräten und Werkzeugen. Das war ja klar: Die für den eigenen Schutz benötigten Ressourcen liegen leider nicht in den zugänglichen Schubladen des Rathauses für einen parat. Es gilt sie zu finden und aus jeder Menge Holzlatten und andere sperrigen Materialien jegliche Schwachstellen zu sichern und verlässlich gegen die sich ankündigenden Widersacher zu verschließen. Hier gilt es tatsächlich auch ein wenig Kreativität walten zu lassen. Was anfänglich ein glückliches Ende mit Überlebenserfolg prognostiziert, wandelt sich schnell in verharrende Schocksequenzen zwischen immer mehr heranstürmende Feindeswellen.

Da gilt es sich gegenseitig den ungeschützten Rücken zu decken und jede Menge Erfahrung pro überstandener Runde zu sammeln. Und dann ist es geschafft oder ist es nur die Ruhe vor dem Sturm? Auf jeden Fall widmet sich der Gamer nach dem Ansturm nicht seiner mentalen Erholung, sondern den Instandsetzung oder Reparatur sämtlicher Barrikaden. Die zunehmenden Angriffswellen werden zwangsweise auf absehbare Zeit zum Ableben führen. Doch hier liegt ein grandioses Feature der Flat Tail Studios AB begraben: Leben sowie Sterben lässt den Erfahrungslevel ansteigen – natürlich beim Überleben deutlich mehr. Diese Experience-Level schalten wiederum neue Optionen für den eigenen Schutz frei – psssst! Aber auch die Gefahr wird steigen!

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