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Floodland
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Floodland – Survivalvergnügen meets Aufbaustrategie – Review

Der Anstieg des Meeresspiegels als Konsequenz mehrerer – auch durch des Menschenhand - begünstigter Klimaereignisse führte zu einer großflächigen Überschwemmung nahezu aller Küstengebiete auf der Erde. Das unter dem Publisher Ravenscourt vertriebene Floodland veranlasst den Spieler zur Neugründung einer Gruppe Überlebender dieser Flutkatastrophe.

Der Klimawandel ist in aller Munde und schenkt den Gamern in Floodland eine spannende und groß angelegte Mission zum Aufbau einer neuen Zivilisation. Mit einem ausgeprägten Überlebenswillen ausgestattet, erkundet der Spieler die vom Entwickler Vile Monarch konzipierte, zerstörte Welt. Dabei gibt es einige Erkenntnisse zu finden: Plündern schafft neue Ressourcen und stellt sich gleichermaßen als simpler hinsichtlich der Sammlung wertvoller Rohstoffe, aber auch als heikler bezüglich einer möglichen Gegenwehr heraus. Die Materialien sowie Items werden jedoch dringend für Ernährung und das große Ziel einer neuen Stadt benötigt – ja, Stadtherr wollte man doch schon immer sein!

Der Aufbau einer neuen und glorreichen Zivilisation

Der Anstieg des Meeresspiegels als Konsequenz mehrerer – auch durch des Menschenhand – begünstigter Klimaereignisse führte zu einer großflächigen Überschwemmung nahezu aller Küstengebiete auf der Erde. Das unter dem Publisher Ravenscourt vertriebene Floodland veranlasst den Spieler zur Neugründung einer Gruppe Überlebender dieser Flutkatastrophe. Dabei zeigt sich der Pfad dieser Wiedergutmachung von der primären Aufgabe der Ressourcensammlung geprägt.

Im Umfeld zahlreicher Inseln und im schwer zugänglichen Sumpfgebiet gilt es jetzt verschiedene kleine Menschenclans und ihre separaten Rohstoffe zu vereinen. Wer im Verlauf Eiland um Eiland erkundet, wird sicher einiges Potenzial zum Überleben erkennen und gleichzeitig neue Herausforderungen meistern müssen. Aus der Siedlung werden sich mit der Spielzeit Orte und daraus wiederum entwickelte Städte herausbilden. Wer mehr Clans in diesen vereinen möchte, bedarf jedoch auch deutlich gesteigerter Ressourcenquellen. Da diese wiederum beschränkt sind, gilt es somit eine moderne Form des Managements auf den Aufbaukreislauf walten zu lassen.

Entscheidungen und Ziele

Da stellen sich einige Fragen: Welche teils harten Entscheidungen müssen gefällt werden? Inwieweit beeinflussen diese eingeschlagenen Pfade die Entwicklung eines neuen Volkes? Und wird der Gamer überhaupt in der Lage sein, diese Zivilisation in ein neues anthropogenes Zeitalter zu führen? Doch die Quantität der Menschen bleibt nicht die einzige Herausforderung: Unterkünfte und die Nahrungsversorgung schlagen mit einigem Gewicht ein. Dazu wird die To-Do-Liste nochmals mit einer ausgeprägten Gesundheitsvorsorge, einer optimalen Wasserversorgung und vielen Aufgabenhighlights mehr einfach so ohne großen Aufwand verlängert.

Die Vergrößerung der eigenen Kolonie dreht sich folglich ebenso um die Aufrüstung von Architekturen und das Upgrade des komplexen Tech-Baums. Verschiedene Bedürfnisse einer Menschenmenge verlangen immer wieder nach Spezialisierungen sowie der nötigen Fachkompetenz – und das Alles bei nicht ganz so üppigen Ressourcen wie am liebsten gewünscht. Doch wo Entwicklung möglich ist und Wohlstand langsam sprießt, da zeigt sich die Auseinandersetzung sowie ein möglicher Unfrieden als Begleiter oft im Schatten mit von der Partie.

In Floodland bedarf es mehr als nur Aufbaustrategie

Der Aufbau einer Stadt ist wichtig für die eigene Sicherheit und eine immer wieder verbesserte Infrastruktur. Während der Erforschung verschiedener Areale punktet der Spieler mit Hilfsbereitschaft für Bedürftige – diejenigen, die überhaupt Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Und so vergrößert sich die Schaffenskraft, aber auch die Versorgungspflicht.

Der Blick des Spielers muss aber über diesen Tellerrand reichen. Denn das Zusammenleben in einer Gesellschaft wird in der Regel durch Gesetze realisiert. Doch welche Regelsprache wird die des Spielers werden: Wird Gleichheit oder Diktatur regieren? Übrigens ergeben sich aus solchen gesellschaftlichen Entscheidungen die Schar unterschiedlichster Widersacher, die es in Schach zu halten gilt. Dabei ist klar zu erkennen, dass eine vereinte Gruppe deutlich produktiver scheint als die Entzweite. Da sollte das Risiko einer gewaltbereiten Einmischung in den Plan A durch Andere bedacht und mitunter die Konkurrenzbewegung im Keim erstickt werden.

Aber wie wirkt sich ein solches Unterfangen bei den bisher treuen Anhängern aus? Tatsächlich stellt die Zusammenführung einzelner Splittergruppen und teilweise gegensätzlichen Kulturkreise eine enorme Herausforderung in Floodland dar. Das Spielerlebnis wird neben der unterschiedlichen Entscheidungsoptionen auch dank des Zufallsprinzips von Karten, Ereignissen sowie dem generellen Aufbau der Welt mit einem schier unbegrenzten Wiederspielwert bereichert. Parallel zum Aufleveln der Stadt erweitern die mit der Zeit verloren geglaubten und wieder entdeckten Technologien die Handlungsmöglichkeiten im Spiel immens – die Komplexität des Survival-Aufbau-Hits steigt folglich immer schneller an und der Gamer darf sich letztendlich in verschiedenen Versuchen in mehreren Überlebensstrategien ausprobieren.

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